Tun Sie etwas für Herz und Knochen: Mit Vitamin-K-haltiger Nahrung

Vitamin K ist ein fettlöslicher Nährstoff und sorgt im Körper dafür, dass das Blut schneller gerinnt. Zudem unterstützt Vitamin K auch die Mineralisierung der Knochen und trägt so dazu bei, dass die Arterien nicht verkalken. Nicht nur bei Verletzungen ist Vitamin K deshalb sinnvoll, auch zur Unterstützung des Herzkreislaufsystems und bei Osteoporose sollte auf eine ausreichende Vitamin-K-Zufuhr geachtet werden. Durch die richtige Ernährung kann der Körper mit Vitamin K versorgt werden.
Verschiedene Formen von Vitamin K
Bei Vitamin K unterscheiden Fachleute zwei Formen: Vitamin K1 ist ein durch Pflanzen gebildeter Nährstoff, den Menschen über die Nahrung zu sich nehmen können. Vitamin K2 wird von Bakterien im menschlichen Darm gebildet. Normalerweise nimmt der Mensch durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend Vitamin K auf. Durch die Einnahme bestimmter Medikamente oder einer erhöhte Blutungsneigung kann es jedoch dazu kommen, dass die körpereigene Vitamin-K-Produktion gehemmt ist oder ein Vitamin-K-Mangel entsteht. In solchen Fällen oder wenn durch Osteoporose das Knochengerüst instabil geworden ist, empfiehlt es sich, den Körper zusätzlich mit Vitamin K2 zu versorgen. Durch die Einnahme ergänzender Vitamin-K2-Präparate verbessert sich nicht nur die Blutgerinnung, sondern es wird auch das Knochengerüst gestärkt.
Vitamin K in Lebensmitteln
Bei Erwachsenen liegt der tägliche Bedarf an Vitamin K bei rund 65 bis 80 Mikrogramm pro Tag. Andere Empfehlungen sprechen von täglich 0,03 bis 1,5 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht. Vor allem durch grüne Blattgemüse kann dieser Bedarf gedeckt werden. Der Spitzenreiter unter den Vitamin-K-haltigen Lebensmitteln ist Grünkohl: in 100 Gramm des Wintergemüses stecken satte 600 bis 1.000 Mikrogramm Vitamin K.
In Spinat, Broccoli, Rosenkohl, Schnittlauch, Brunnenkresse, Kichererbse und Fenchel stecken etwa 200 bis 600 Mikrogramm Vitamin K pro 100 Gramm.
Kopfsalat, Linsen, Weizenkeime und Öle aus Soja, Raps oder Kürbiskernen enthalten immerhin noch 100 bis 200 Mikrogramm Vitamin K.
Auch andere Kohlarten wie China-, Weiß- oder Blumenkohl enthalten Vitamin K. Die Anteile liegen hier bei 50 bis 100 Mikrogramm pro 100 Gramm. In demselben Bereich liegt auch Leber von Kalb, Huhn, Schwein oder Rind ebenso wie Erbsen, Haferflocken und Weizenkleie.
Ernährung anpassen oder ergänzen
Wer durch die Ernährung seinen Körper auf natürlich Weise mit Vitamin K versorgen möchte, setzt auf grüne Blattgemüse, verschiedene Kohlarten, Getreidesorten und Fleisch beziehungsweise Innereien wie Leber. Wenn die Vitamin-K2-Aufnahme durch Lebensmittel nicht ausreichend ist, sind Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin-K2-Kapseln sinnvoll.
Foto: Thinkstock, 178505389, iStock, milla1974
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